Hamburg war der «größte Konzertsaal der Welt»

admin am 3. März 2009 um 18:00

Hamburg (dpa) ­ Wie bei jedem seiner Auftritte sitzt Cellist Ryuichi Suzuki auf einem kleinen Stuhl und trägt festlichen Frack mit weißem Hemd. Vor sich hält er sein kostbar schimmerndes Instrument.

Als Suzuki auf ein Zeichen von Dirigentin Simone Young seinem Cello sehnsuchtsvolle Streicherklänge entlockt, lauscht das Publikum fasziniert. Und doch gerät dieses Konzert so ganz anders als sonst: Die Hamburger Philharmoniker und ihre Generalmusikdirektorin spielen am Montagabend Brahms zweite Sinfonie nicht etwa in Staatsoper oder Laeizhalle, sondern machen die gesamte Hansestadt zum «größten Konzertsaal der Welt»: Young dirigiert in 82 Metern Höhe auf einem der Wahrzeichen Hamburgs, der Hauptkirche St. Michaelis, und ihre rund 100 Orchestermitglieder musizieren auf etwa 50 öffentlichen Plätzen. Das Dirigat Youngs verfolgen sie via Fernseher – live übertragen vom lokalen Sender Hamburg 1. Suzuki spielt im proppevollen Rathausfoyer und seine Zuhörer, die keinen Eintritt zahlten, tragen dicke Jacken und Mäntel.

«Es ist kein Konzert im konventionellen Sinne, es ist ein sehr spektakuläres musikalisches Event», sagte Young im Vorfeld. «Brahms- Musik in der Brahms-Stadt, dargeboten vom Orchester der Stadt», sei ein Erlebnis ganz eigener Art, erklärte die Generalmusikdirektorin, die seit 2005 in Hamburg wirkt und am Montag ihren 48. Geburtstag feierte. Die Werbeagentur Jung von Matt hatte das Projekt initiiert, realisiert und gesponsert. Jahre vor der für 2012 geplanten Eröffnung der bereits viel diskutierten, ambitionierten Konzerthalle Elbphilharmonie erhoffen sich die Philharmoniker davon einen Werbeeffekt, der auch Menschen neugierig machen soll, die sonst keine klassischen Konzerte besuchen.

«Ich hab von meiner Mutter erfahren, dass hier was Nettes los ist. So kann ich später mal sagen, ich war dabei», meint der 17- jährige Raphael Bulut, der selbst auf dem Klavier «eher klimpert» und noch nie in einem Konzertsaal war. Raphael, der mit Mutter und kleinen Geschwistern im Rathausfoyer auf Suzukis Einsatz wartet, ist einer von vielen Tausenden, die am Montagabend unterwegs sind: Die meisten pendeln zwischen mehreren Interpreten, lauschen etwa in der Hauptbahnhof-Wandelhalle, auf der Reeperbahn oder auf der Lombardsbrücke. Bei Wintertemperaturen lassen sich die Klänge der frühlingshaft romantischen D-Dur-Sinfonie von 1877 dabei in geschlossenen Räumen weit besser genießen als im Freien. «Wir finden die Idee revolutionär und sind extra ins Rathaus gekommen, weil hier die Resonanz so schön ist», sagen Monika Grabbert (64) und ihre 87- jährige Mutter.

Während Suzuki und Orchester-Kollegen ihre jeweiligen Parts spielen, erklingt aus dem Fernsehapparat zusätzlich die populäre Sinfonie des 1833 in Hamburg geborenen Johannes Brahms. Das Publikum bekommt so die Ahnung eines vollständigen Konzertgenusses, der Instrumentalist kann seinen Anteil im Zusammenklang spüren. Wie sonst spontan auf schöpferisches Gestalten der Kollegen reagieren kann er hier jedoch nicht. Dafür ist der technische Aspekt des Geschehens umso komplexer und logistisch aufwendiger: Mittels der sogenannten Tonsumme werden die Darbietungen der einzelnen Musiker akustisch koordiniert. Im Internet unter www.philharmoniker-event.de sind die Aktion sowie später die mittels Computer zusammengemischte fertige Sinfonie abrufbar.

Im Rathaus ist es leerer geworden ­ Stehen strengt an, im benachbarten Bucerius Kunstforum und in der Europa-Passage wurden deshalb Stühle aufgestellt. Voller Ernst und Konzentration beendet Cellist Suzuki nach einer dreiviertel Stunde seine Interpretation des Brahms-Meisterwerks. Höflich verneigt er sich, als die Zuhörer ihm mit viel Applaus danken. Zumindest bei Raphael scheint der erwünschte Werbeeffekt gefruchtet zu haben: «Jetzt habe ich einen ganz kleinen Eindruck. Aber der reizt mich dazu, mal in ein richtiges Konzert zu gehen», sagt der Azubi. Und auch Monika Grabbert schlägt positive Töne an: «Uns freut, wie viele Menschen nach Feierabend einfach mal losgezogen sind, um gemeinsam mit anderen für eine Viertelstunde oder länger ein klassisches Werk auf sich wirken zu lassen.»

03. 03. 2009 Hamburger Abendblatt http://www.abendblatt.de/appl/newsticker2/index.php?channel=kul&module=dpa&id=20523314

Klassik-Projekt: Sinfonie im Pornoladen

admin am 3. März 2009 um 17:50

Für einen Abend wurde Hamburg zum größten Konzertsaal der Welt: An 50 charakteristischen Orten der Stadt spielten Musiker eine Brahms-Sinfonie. Dirigiert wurde von einem Kirchturm aus.

Geigen am Fischmarkt, Klarinetten in einer Bankfiliale, Fagotten in der Staatsbibliothek, Violinisten im Sexshop und Hörner im Hotel Eylsee: An den ungewöhnlichen Orten erklang am Montag in Hamburg die 2. Sinfonie von Johannes Brahms. 100 Musiker des Philharmonischen Staatsorchesters spielten an 50 verschiedenen Orten und verwandelten die Hansestadt für 40 Minuten für das PR-Projekt “100 Musiker, 50 Orte, 1 Konzert” in die größte Konzerthalle der Welt. In windigen Höhen von über 80 Metern dirigierte Orchesterleiterin Simone Young vom Turm des Michels aus. Auf der Reeperbahn spielten zwei Violinisten in der Boutique Bizarre vor Schaufensterpuppen in Latexuniformen. An den meisten Orten bildeten sich große Zuschauertrauben.

Die Dirigentin sprach auf der Homepage des Philharmonischen Staatsorchester von einem verrückten Projekt. “Wir bringen die Musik an all die Orte, die den einzigartigen Charakter Hamburgs ausmachen. Wir wollen Begeisterung in der Stadt wecken, und alle Hamburger sollen erleben, dass wir ein Teil von ihnen sind”, erklärte Young.

Kameras bei Projekt dabei
“Dieses Event ist eine logistische Herausforderung”, sagte Young vor dem Konzert. Nur eine genau ausgetüftelten Organisation machte es möglich, dass sich die 100 einzelnen musikalischen Beiträge erfolgreich zum Kaleidoskop eines Konzerts zusammenfügten.

Jeder Musiker konnte über einen Monitor die Dirigentin Young sehen und die zuvor vom Orchester eingespielte Sinfonie hören. Außerdem stand jeweils eine Filmkamera vor den Philharmonikern, die den jeweiligen Beitrag des Orchestermitglieds aufnahm. Spätestens zwei Tage nach dem Konzert sollen alle Musiker auf der eigens eingerichteten Homepage in Livemitschnitten zu sehen sein.

03. 03. 2009, Die Presse http://diepresse.com/home/kultur/klassik/457452/index.do?_vl_backlink=/home/index.do

Hamburg war der «größte Konzertsaal der Welt»

admin am 3. März 2009 um 17:44

Hamburg (dpa) – Die Hamburger Philharmoniker und ihre Generalmusikdirektorin Simone Young haben am Montagabend die Hansestadt in den «größten Konzertsaal der Welt» verwandelt.

 Während Young in 82 Metern Höhe auf dem Turm der Michaeliskirche die zweite Sinfonie von Brahms dirigierte, spielten rund 100 Musiker ihre Instrumentalparts an etwa 50 verschiedenen Orten – vom Rathaus bis zur Einkaufspassage. Dem Dirigat folgten sie live per Fernseher über den lokalen Sender Hamburg 1, während aus dem Apparat zusätzlich ihre Sinfonie-Einspielung von 2008 erklang. Tausende von Zuhörern flanierten oder fuhren zwischen den Interpreten umher. Die Aktion ist Sponsoringprojekt einer Werbeagentur und multimedial abrufbar auf der Internetseite www.philharmoniker-event.de.

«Es ist kein Konzert im konventionellen Sinne, es ist ein sehr spektakuläres musikalisches Event», hatte Young, die am Montag außerdem ihren 48. Geburtstag feierte, zuvor der Deutschen Presse- Agentur (dpa) gesagt. «Brahms-Musik in der Brahms-Stadt, dargeboten vom Orchester der Stadt», sei ein Erlebnis ganz eigener Art, sagte die in Australien geborene, seit 2005 an der Elbe wirkende Künstlerin und Opernintendantin. Bei winterlich kühlen Außentemperaturen lauschten die Musikfreunde der 1877 geschaffenen, frühlingshaft naturbezogenen Komposition des Hamburger Romantikers Johannes Brahms (1833-1897). Ob Alter Elbtunnel oder Hauptbahnhof-Wandelhalle, Rathaus-Foyer oder Shoppingmeile Europapassage – viele Interessierte besuchten während der dreiviertelstündigen Darbietung gleich mehrere Aufführungsstätten.

Die technische Umsetzung der Aktion, die von der Werbeagentur Jung von Matt erdacht und verwirklicht wurde, war komplex und logistisch aufwendig. Mittels der sogenannten Tonsumme wurde dabei das Spiel der Musiker akustisch koordiniert. Für die Internetseite mischte man Aufnahmen von den einzelnen Standorten zusammen, um ein typisches Klangbild zu erzielen. Die Gesamtkosten des Projekts betragen nach Veranstalterangaben 200 000 bis 300 000 Euro. Die Philharmoniker und ihre Chefin erhoffen sich einen Werbeeffekt, der das Orchester gerade in Zeiten vor der für 2012 geplanten Eröffnung der großen Konzerthalle «Elbphilharmonie» stärken soll.

03. 03. 2009 Allgemeine Zeitung Uelzen http://www.az-online.de/kultursolo/00_20090303092904_Hamburg_war_der_groesste_Konzertsaal_der_Welt.html

Heute um 18.30 Uhr beginnt das größte Konzert der Welt

admin am 3. März 2009 um 17:43

Hamburg -

Heute um 18.30 Uhr geht es los: Auf der Aussichtsplattform des Michel-Turms gibt Simone Young den ersten Einsatz zur 2. Brahms-Symphonie. Auch ihre Philharmoniker sitzen nicht in der Laeiszhalle, sondern über die City verteilt an 50 verschiedenen Standorten. Ein elektronisches System sorgt dafür, dass sie ihre Chefin sehen können, ein leiser Soundtrack hält sie zusätzlich in der Tonspur.

Am Sonnabend wurde das noch mal geprobt: Frau Young dirigierte in ihrem Zimmer, die Musiker spielten an elektronischen Stationen in anderen Räumen. Und siehe da – es klappte: Denn im Zusammenschnitt klang es zusammen, als hätten sie auf derselben Bühne gesessen. Morgen früh sind dann die Techniker von Hamburg 1 unterwegs, um die 50 Außenstationen einzurichten. Damit sich pünktlich am Abend Simone Youngs Taktstock senken kann – zum größten Konzert der Welt.

02. 03. 2009 Hamburger Abendblatt, http://www.abendblatt.de/daten/2009/03/02/1068386.html

Geigenklänge am Fischmarkt

admin am 3. März 2009 um 17:41

Hamburg (AP) Geigen am Fischmarkt, Klarinetten in einer Bankfiliale und Hörner an der Alster: Für 40 Minuten erklang am Montagabend an 50 Orten in Hamburg live klassische Musik. 100 Mitglieder des Philharmonischen Staatsorchesters Hamburg hatten den Konzertsaal verlassen, um mitten in der Hansestadt die 2. Sinfonie von Johannes Brahms zu spielen. In windigen Höhen von 82 Metern dirigierte Orchesterleiterin Simone Young vom Turm des Michels aus ab 18.35 Uhr die Musiker.

Die Dirigentin bezeichnete das musikalisches Experiment auf der Homepage des Philharmonischen Staatsorchester als ein «verrücktes Projekt». «Wir bringen die Musik an all die Orte, die den einzigartigen Charakter Hamburgs ausmachen. Wir wollen Begeisterung in der Stadt wecken, und alle Hamburger sollen erleben, dass wir ein Teil von ihnen sind», betonte sie zuvor.

Als Young auf dem Michel den Taktstock hob und die ersten Klänge des Konzerts erklangen, verstummte das Publikum im Rathaus fast augenblicklich – und das, obwohl das gesamte Treppenhaus voller Menschen war. Andächtig und mit zurückgelegtem Kopf lauschten die Besucher dem Cellospieler, der in der dicht gedrängten Menge überhaupt nicht mehr zu sehen, aber laut und deutlich zu hören war.

Ungewöhnliche Klänge auf der Reeperbahn

Einer der skurrilsten Schauplätze für die Sinfonie bot die Reeperbahn. Aus dem Sexshop «Boutique Bizarre» tönten Geigenklänge auf die von bunter Reklame beleuchtete Straße. Im Inneren standen vor einer Auslage mit Sexcomics zwei Violinspieler und musizierten konzentriert für eine großen Schar Zuhörer. Im Hintergrund posierten Schaufensterpuppen in Latexuniformen, doch das Einzige, was die Besucher des Ladens für eine knappe Dreiviertelstunde interessierte, war klassische Musik.

Auch im alten Elbtunnel am Hafen waren ungewöhnliche Töne zu hören. Dröhnen hier ansonsten nur Motorengeräusche an das Ohr der Passanten, waren nun die mal träumerisch langsamen, dann wieder rasanten Klänge der Sinfonie zu hören, die sich an den Tunnelwänden brachen.

Ob auf der Reeperbahn oder im Rathaus, so unterschiedlich die Orte auch waren, überall fanden sich große Zuschauermengen ein, um der Musik zu lauschen. Das Publikum war bunt gemischt: Sowohl ältere Menschen als auch Jugendliche strömten zu den jeweiligen Schauplätzen des Konzerts. Die Philharmoniker waren an der normalen Orchesteraufstellung orientiert über die Hansestadt verteilt. Neben den öffentlichen Orten gab es auch einige wenige Standorte, die für Zuhörer nicht zugänglich waren. So spielten beispielsweise zwei Musiker in der Kulturredaktion der «Bild»-Zeitung und ein Philharmoniker im Jerusalem Krankenhaus.

«Dieses Event ist eine logistische Herausforderung», sagte Young vor dem Konzert. Nur eine genau ausgetüftelten Organisation machte es möglich, dass sich die 100 einzelnen musikalischen Beiträge erfolgreich zu einem Konzert zusammenfügten. Jeder Musiker konnte über einen Monitor Dirigentin Young live sehen und die zuvor vom Orchester eingespielte Sinfonie hören. Außerdem stand jeweils eine Filmkamera vor den Philharmonikern, die den jeweiligen Beitrag des Orchestermitglieds aufnahm. Spätestens am Donnerstag sollen alle Musiker auf der eigens eingerichteten Homepage in Livemitschnitten zu sehen sein.

03. 03. 2009, Yahoo Nachrichten http://de.news.yahoo.com/1/20090303/ten-geigenklnge-am-fischmarkt-5e343d7.html

W całym Hamburgu brzmią dzisiaj dźwięki drugiej symfonii Johannesa Brahmsa

admin am 3. März 2009 um 17:33

O godzinie 18.30 rozpoczął się tam niecodzienny koncert, w którym ponad stu muzyków jednocześnie gra w różnych miejscach tego niemieckiego miasta.

Druga symfonia Brahmsa, zwana „Pastoralną”, rozbrzmiewa na hamburskich ulicach i placach, w tunelu pod Łabą i na stadionie piłkarskiego klubu FC St.Pauli, a nawet w biurach i prywatnych mieszkaniach. W tak różnych miejscach miasta rozlokowano muzyków hamburskiej filharmonii.

Dyrygentka Simone Young prowadzi orkiestrę z ponad stumetrowej wieży kościoła Św. Michała w centrum miasta. Muzycy mogą śledzić jej ruchy na ekranach komputerów i w jednym z kanałów telewizyjnych. Koncert jest darmowy, ale widzowie mogą widzieć i słyszeć jedynie wybranych muzyków. Całość zmontowano za pomocą nowoczesnej techniki i dzięki temu wydarzenie można śledzić w internecie.

Ten bezprecedensowy koncert ma służyć promocji Hamburga i orkiestry tamtejszej filharmonii. Jak powiedziała Simone Young w dzisiejszych czasach nie wystarcza zaproszenie publiczności do sali koncertowej. Dlatego hamburscy filharmonicy postanowili spotkać swoich słuchaczy bezpośrednio na ulicach miasta.

02. 03. 2009, Polskie Radio http://www.polskieradio.pl/iar/wiadomosci/artykul89920.html

Músicos repartidos en cincuenta lugares de Hamburgo tocan simultáneamente un concierto

admin am 3. März 2009 um 17:31

 En un concierto que lleva el concepto de simultaneidad a niveles nunca vistos antes, hoy a las 18:30 horas de Alemania (14.30 de Chile) la Orquesta Filarmónica de Hamburgo tocará la Segunda Sinfonía de Johannes Brahms repartida en cincuenta lugares de la ciudad.

Bajo la batuta de la la directora australiana Simone Young, quien se encontrará en la Catedral de San Miguel -símbolo de la ciudad- los cien músicos de la Filarmónica recibirán sus instrucciones mediante imágenes de Young enviadas a monitores que tendrá cada músico apostado en un lugar distinto de la ciudad como puentes, estaciones de metro, museos, centros comerciales, estadios, domicilios particulares y la plaza del Ayuntamiento.
Bajo el título: “Cien músicos, cincuenta lugares, un concierto“, los músicos tocarán por separado pero escuchando al mismo tiempo una versión del concierto grabada anteriormente por el conjunto orquestal.El concierto de esta pieza de Brahms, compositor nacido en Hamburgo, tendrá una duración de poco más de media hora y está dirigido al público en general. “Amamos a Brahms. Es hijo de la ciudad. Su segunda sinfonía es en algunos momentos suave y en otros enérgica, juguetona y temperamental, simplemente grandiosa”, explicó Young.

“La orquesta va a los hamburgueses. Tocará en lugares y delante de personas que normalmente no tienen contacto con la música clásica”. Según se informó, este nuevo concepto de concierto virtual podrá ser seguido a través de la página web de la organización musical, donde podrán escuchar la música interpretada por grupos de instrumentos o por la orquesta al completo. La idea es buscar convertir a la ciudad del norte de Alemania en la “mayor sala de conciertos del mundo”.

 ”Desde el primer momento, todas las personas involucradas coincidieron en que sólo un ‘happening’ como éste podría hacer justicia a una orquesta tan innovadora y ambiciosa como la Filarmónica de Hamburgo”, afirmó Götz Ulmer, director ejecutivo de la agencia creativa Jung von Matt, promotora del proyecto.

Por su parte, la directora Simone Young apuntó que el evento es un “desafío logístico” y aseguró que está nerviosa por ver cómo resulta el “loco proyecto”. El concierto será televisado por un canal local y podrá ser visto con posterioridad en Internet en el sitio www.philarmoniker-event.de

02. 03. 2009 La Tercera, Chile http://www.latercera.com/contenido/727_105838_9.shtml

En las calles de Hamburgo: Concierto con músicos en distintos lugares

admin am 3. März 2009 um 17:26

El centenar de músicos de la Filarmónica de Hamburgo interpretaron anoche un concierto simultáneo repartidos por unos cincuenta puntos de la ciudad

El centenar de músicos de la Filarmónica de Hamburgo interpretaron anoche un concierto simultáneo repartidos por unos cincuenta puntos de la ciudad. El recital, que incluyó la Segunda Sinfonía del compositor hamburgués Johannes Brahms (1833-1897) fue coordinado bajo la batuta de la directora de la Staa- tsoper de Hamburgo, Simone Young, que se instaló en la iglesia de Saint Michael y dirigió a los músicos a través del canal de televisión Hamburg 1.
Los espectadores pudieron asistir a un nuevo concepto de concierto virtual pues, a través de la página web de la organización musical, escucharon la música interpretada por grupos de instrumentos o por la orquesta al completo. Se buscaba así convertir a la ciudad del norte de Alemania en la «mayor sala de conciertos del mundo».
Los músicos se distribuyeron por establecimientos comerciales, domicilios particulares y espacios públicos como la plaza del Ayuntamiento y sus interpretaciones individuales fueron mezcladas a través de un complejo sistema de sonido para dar a luz una creación «absolutamente característica».
Young apuntó que el evento era un auténtico «desafío logístico» y se mostró nerviosa por el «loco proyecto». EFE

Hamburgo mayor sala de conciertos del mundo

admin am 3. März 2009 um 17:23

Alistan un centenar de músicos de la Filarmónica el recital que esta noche ofrecerán desde diferentes puntos de esa ciudad

El centenar de músicos de la Filarmónica de Hamburgo, repartidos por diferentes puntos de toda la ciudad, ofrecerá hoy un concierto que convertirá al municipio en “la mayor sala de conciertos del mundo”, según los organizadores.
El recital, que incluye la Segunda Sinfonía del compositor hamburgués Johannes Brahms (1833-1897), estará coordinado por la batuta de la directora de la Staatsoper de Hamburgo, Simone Young, que se instalará en la iglesia de St. Michael y dirigirá a los músicos a través del canal de televisión Hamburg 1.
Mientras que los transeúntes que acompañen a los músicos por la ciudad sólo podrán escuchar un instrumento en solitario, Internet permitirá reunir todas las interpretaciones y elaborar un concierto virtual en el que oír la música interpretada por grupos de instrumentos o por la orquesta al completo.
Está previsto que los filarmónicos se distribuyan por hasta cincuenta puntos urbanos, que incluirán establecimientos comerciales, domicilios particulares y espacios públicos como la plaza del Ayuntamiento. Sus interpretaciones individuales serán mezcladas a través de un complejo sistema de sonido para dar a luz una creación “absolutamente característica”, según la organización.
“Llevaremos la música a todos lo lugares que definen el carácter único de Hamburgo”, afirmó Young, que se situará en el campanario de la iglesia, a 82 metros de altura, desde donde dirigirá el concierto.
La directora escogió de la composición de Brahms para el recital por su genialidad, puesto que, en su opinión, aúna fragmentos “juguetones y soñadores” con otros “enérgicos y temperamentales”.
“Desde el primer momento, todas las personas involucradas coincidieron en que sólo un ‘happening’ como éste podría hacer justicia a una orquesta tan innovadora y ambiciosa como la Filarmónica de Hamburgo”, afirmó en la presentación del concierto Götz Ulmer, director ejecutivo de la agencia creativa Jung von Matt, promotora del proyecto.
Por su parte, la directora, encargada de coordinar a los músicos en la distancia, apuntó que el evento es un “desafío logístico” y aseguró que está nerviosa por ver cómo resulta el “loco proyecto”.
“Queremos propagar el entusiasmo y que los hamburgueses se den cuenta de que pertenecemos a la ciudad”, apuntó.

02. 03. 2009 El Universal Mexico http://www.eluniversal.com.mx/notas/580589.html

Músicos se repartirán por todo Hamburgo para masivo concierto sinfónico

admin am 3. März 2009 um 17:15

Cien integrantes de la Orquesta Filarmónica de Hamburgo tocarán al mismo tiempo en 50 lugares distinto de la ciudad, en una particular presentación para recordar a un gran compositor local: Johannes Brahms.

HAMBURGO.- Hamburgo se convertirá en una gigantesca sala de conciertos cuando la Orquesta Filarmónica local actúe esta tarde con los músicos diseminados por toda la ciudad.
La australiana Simone Young dirigirá el primer tiempo de la segunda sinfonía de Johannes Brahms desde la torre de la catedral de San Miguel, símbolo de la ciudad.
Young será filmada y sus imágenes serán enviadas a monitores que tendrá cada músico apostado en un lugar distinto de la ciudad como puentes, estaciones de metro, museos, centros comerciales y estadios.Bajo el título: “Cien músicos, cincuenta lugares, un concierto”, los músicos tocarán por separado, pero escuchando al mismo tiempo una versión del concierto grabada anteriormente por el conjunto orquestal.
El concierto de esta pieza de Brahms, compositor nacido en Hamburgo, tendrá una duración de poco más de media hora y está dirigido al público en general.
“Amamos a Brahms. Es hijo de la ciudad. Su segunda sinfonía es en algunos momentos suave y en otros enérgica, juguetona y temperamental, simplemente grandiosa”, explicó Young.
“La orquesta va a los hamburgueses. Tocará en lugares y delante de personas que normalmente no tienen contacto con la música clásica”, añadió.

El concierto será televisado por un canal local y podrá ser visto con posterioridad en Internet en el sitio www.philarmoniker-event.de.

02. 03. 2009 La Segunda  http://www.lasegunda.com/ediciononline/espectaculos/detalle/index.asp?idnoticia=469447